Werke und Biodiversität

BOTANISCHES KONSERVATORIUM UND WERK IN SOUAL: REICHE ARTENVIELFALT

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An den Standorten des Pierre Fabre Botanischen Konservatoriums und am Werk in Soual wurden in den Jahren 2010 und 2011 ornithologische Bestimmungen und eine Analyse der Flora, Insekten und Lebensräume vorgenommen. Diese Studie erfolgte in Zusammenarbeit mit der Société Tarnaise des Sciences Naturelles und dem französischen Vogelschutzverein Ligue de Protection des Oiseaux. Dabei wurden 48 Vogelarten, einschließlich 40 Nistvögel, bestimmt, von denen 31 national geschützt sind. Bei den Tieren und Lebensräumen wurden mehr als 220 Arten bestimmt. Im Anschluss an diese Bestimmung wurden mehrere Vogelhäuser errichtet.

FORSCHUNGSZENTRUM IN TOULOUSE: WIEDERBESIEDLUNG EINES VERLASSENEN GELÄNDES

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Im Jahr 2012 erfolgte auch eine Bestandsaufnahme der Flora und Insekten am Pierre Fabre Forschungszentrum auf dem Toulouse Oncopole-Campus, im Rahmen derer mithilfe der Société Tarnaise des Sciences Naturelles 74 Pflanzenarten und 12 Insektenarten bestimmt wurden. Diese Zahlen zeugen von der Wiederbesiedlung des ehemaligen Geländes des AZF-Chemiewerks, das 2011 bei einer Explosion zerstört wurde.

Im Jahr 2013 wurde im Rahmen dieses Projekts auf dem Gelände eine Fotoausstellung veranstaltet, um die Mitarbeiter dafür zu sensibilisieren, wie wichtig es ist, die Artenvielfalt um sie herum jeden Tag zu respektieren.

Terre d’Avoine: Entdeckung einer seltenen und bedrohten Pflanze

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Im Zuge der botanischen Bestandsaufnahme* am Standort Terre d'Avoine und der umliegenden landwirtschaftlichen Flächen wurden mehr als 100 Arten bestimmt, darunter die Nigella gallica (Hahnenfußgewächs), eine Art Feldblume*, die in Frankreich äußerst selten ist und seit Anfang der 1980er-Jahre als ausgestorben gilt. Seitdem wurde sie auch im südwestlichen Teil des Landes entdeckt. Diese bedrohte Art ist auf nationaler Ebene geschützt. Sie wächst nur am Rand von bewirtschafteten Feldern und ihr Überleben hängt von umweltfreundlichen landwirtschaftlichen Praktiken ab. Die Befolgung organischer Grundsätze für den Anbau von Rhealba® Hafer* hat die Rückkehr der Nigella ermöglicht und sollte optimale Bedingungen bieten, damit sie auch in Zukunft überleben kann.

*Die Bestandsaufnahme erfolgte zusammen mit der Société Tarnaise de Sciences Naturelles.
*Pflanzen, die in der Regel inmitten von Getreidepflanzen wachsen.
*Pflanze als Grundlage des Wirkstoffs der Produkte, die von den dermatologischen Laboren von A-Derma hergestellt werden. Die Wahl des Anbauverfahrens wurde im Rahmen unseres zertifizierten Ansatzes für die nachhaltige Entwicklung pflanzlicher Wirkstoffe – der Pierre Fabre Botanical Expertise – festgelegt.

Freiwillige landwirtschaftliche Betätigung: Beteiligung am Observatoire Agricole de la Biodiversité (Landwirtschaftliches Observatorium für Biodiversität)

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Wir beteiligen uns auf freiwilliger landwirtschaftlicher Basis am Überwachungsprotokoll von Bestäubern für das Observatoire Agricole de la Biodiversité (Landwirtschaftliches Observatorium für Biodiversität, OAB), um uns auf nationaler Ebene an der Überwachung eines Indikators für die Artenvielfalt zu beteiligen. In diesem Rahmen haben wir an unseren Standorten in Gaillac, Soual und Terre d'Avoine Bienenhäuser für Wildbienen errichtet. Das OAB-Projekt wurde im Jahr 2009 ins Leben gerufen, um die gewöhnliche Artenvielfalt in der landwirtschaftlichen Umgebung besser zu verstehen und die notwendigen Indikatoren bereitzustellen, mit denen die gegenwärtige Artenvielfalt auf landwirtschaftlichem Boden überwacht wird, damit die Verbindung zwischen landwirtschaftlichen Praktiken und der Artenvielfalt näher bestimmt werden kann. Die wissenschaftliche Koordination des OAB, einer Initiative des französischen Landwirtschaftsministeriums, erfolgt durch das Nationalmuseum für Naturgeschichte, die Universität Rennes 1 und das CNRS-Labor LADYSS.