Konservatorien und Gärten

PIERRE FABRE BOTANISCHES KONSERVATORIUM

conservatoire-botanique.jpgDas Botanische Konservatorium wurde im Jahr 2001 als eine Einrichtung zur Erforschung, zum Schutz und zum Erhalt von Pflanzen in Soual (Tarn) gegründet: Fast 1.200 Pflanzenarten sind hier vertreten, wovon 40 % geschützte Arten sind. Die Tätigkeiten des Konservatoriums tragen zum Know-how der Laboratoires Pierre Fabre und seiner Forscher in Bezug auf die botanische Vielfalt bei. Unser Konservatorium wurde am 6. Juli 2010 im Rahmen des „Kennzeichnungsverfahrens“ gemäß CITES* durch amtlichen Erlass offiziell anerkannt – einer Initiative, die den Austausch zwischen Wissenschaftlern und wissenschaftlichen Instituten verbessert, die sich mit der Erforschung, dem Erhalt und der Bewahrung der Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren beschäftigen. Das Botanische Konservatorium ist die vierte wissenschaftliche Einrichtung und die erste französische private Organisation, die diese Zulassung erhält.

 

*CITES: Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen, mit dem sichergestellt werden soll, dass durch den internationalen Handel mit freilebenden Tier- und Pflanzenarten nicht das Überleben der betreffenden Arten gefährdet wird.

PIERRE FABRE ARBORETUM IN RANOPISO, MADAGASKAR

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An unserem landwirtschaftlichen Standort in Ranopiso haben wir ein Arboretum angelegt. Es handelt sich hierbei um das einzige botanische Konservatorium im Süden von Madagaskar, einer Gegend, in der 90 % der Pflanzenarten beheimatet sind. Auf einer Fläche von 2,2 Hektar beherbergt es 350 Spezies, von denen 20 % als CITES klassifiziert wurden. Das Arboretum ist der Öffentlichkeit zugänglich, um diese für den Schutz ihres einzigartigen pflanzlichen Erbes zu sensibilisieren. Außerdem ist das Arboretum in Zusammenarbeit mit der Wasser- und Forstverwaltung ein botanisches Kompetenzzentrum für madagassische Pflanzen. Ein 180 Hektar großes Waldgebiet an unserem Betrieb wurde freiwillig zum Schutzgebiet erklärt. Es handelt sich um einen Übergangswald zwischen der feuchten Ostküste und den trockenen Regionen im Westen. In diesem nur wenig erforschten Biotop wurde eine Bestandsaufnahme der Pflanzenwelt vorgenommen. Bislang wurden 234 Arten aufgelistet, von denen zwei Arten niemals zuvor beschrieben wurden.