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23/11/2017

Das irpf und die phytochemical society of europe rufen zur bewerbung um die irpf - phytochemical society of europe awards 2018 auf

Das Pierre Fabre Research Institute (IPRF) und die Phytochemical Society of Europe rufen zur Bewerbung für die 2. IRPF- Phytochemical Society of Europe Awards auf. Diese Preise, die weltweit an Wissenschaftler vergeben werden, zeichnen besonders innovative phytochemische Forschungsprojekte in den folgenden Therapiegebieten aus: Onkologie, Dermatologie, zentrales Nervensystem und Mundpflege. Im Juni 2017 wurden 3 Gewinner auf dem Symposium der Phytochemical Society of Europe in Lille ausgezeichnet.

Die Kandidaten für die IRPF - Phytochemical Society of Europe Awards 2018 können bis 31. Dezember 2017 ihre Bewerbung einreichen, auf der Website http://phytochemicalsociety.org oder per E-Mail: pf-prize@phytochemicalsociety.org.

Je nach Qualität der Bewerbungen werden 1 bis 3 Preise in jedem der 4 Therapiegebiete (Onkologie, Dermatologie, Zentralnervensystem und Mundpflege) mit einem Scheck über 3.000 € und einem offiziellen Siegerzeugnis vergeben. Die Ergebnisse werden im März 2018 bekanntgegeben und die offizielle Preisverleihung wird auf der Konferenz der Phytochemical Society of Europe in Liverpool Anfang Juli 2018 stattfinden. Darüber hinaus werden die Gewinner eingeladen, ihre Forschungen im Forschungs- und Entwicklungszentrum von Pierre Fabre auf dem Oncopole-Campus in Toulouse vorzustellen.

Wir unterstützen die Phytochemical Society of Europe durch diese Auszeichnungen, um Innovationen in der Phytochemie zu fördern, die seit jeher ein wichtiges Forschungsfachgebiet von Pierre Fabre ist, so Philippe Maillos, Leiter der Plattform „New Chemical Entities“ bei Pierre Fabre Pharmaceutical Laboratories. Diese Initiative entspricht vollkommen unserer Strategie „Open Innovation“, in deren Zuge bereits das Programm „Nature Open Library“ im Dezember 2015 und der „Pierre Fabre Fund for Innovation“ im Februar 2016 eingeführt wurden, so Maillos weiter.

Im Jahr 2017 wurden drei Gewinner ausgezeichnet. In der Onkologie wurde Florent Olivon für seine Arbeit über die molekulare Vernetzung von Molekülen aus neukaledonischen Euphorbiaceae, in der Neurologie Prof. Francesco Epifano für seine Untersuchung von natürlichen Substanzen, die bei Epilepsie mit Melatonin-Rezeptoren interagieren, und in der Dermatologie Prof. Srijit Das für seine Arbeit zur Behandlung von diabetesbedingten Hautwunden mit Momordica charantia nominiert.

Sehen Sie sich die Videos an, in denen die Gewinner 2017 über die Auszeichnungen sprechen

Florent Olivons Forschungen

Metabolomik-Doktorandin am Institut de Chimie des Substances Naturelles, CNRS-ISCN, Gif-sur-Yvette, Frankreich:

Florent Olivons Forschung, die auf der Technik der molekularen Vernetzung basiert, ermöglichte die Untersuchung von Extrakten von neukaledonischen Euphorbiaceae auf dem onkogenen Wnt-Signalweg und dem viralen Chikungunya-Replikationsweg. Diese Forschung kann zur Entdeckung neuer bioaktiver Substanzen führen und deren Purifikation erleichtern.

Prof. Francesco Epifanos Forschungen

Professor an der Fakultät für Pharmazie an der Universität Gabriele d'Annunzio, Chieti-Pescara, Italien:

Seine Forschung, die darauf abzielt, mit Hirntumoren verbundene Epilepsien zu behandeln, hat  von Pflanzen und Pilzen abgeleitete Moleküle isoliert und charakterisiert, die als Melatoninrezeptorliganden wirken.

Forschung von Prof. Srijit Das

Professor im Bereich Anatomie, Medizinische Fakultät, Universität Kebangsaan, Kuala Lumpur, Malaysia:

Diabetes ist mit vielen Komorbiditäten verbunden. Dazu gehören (Mikro-)Angiopathien, die eine weitverbreitete Komplikation darstellen und zu Hautläsionen und trophischen Erkrankungen der Extremitäten führen (Wunden, Wundheilungsstörungen, perforierende Geschwüre). Die Forschung von Prof. Das beschäftigt sich mit der Anwendung von Momordica charantia bei Wunden. Seine vielversprechenden Ergebnisse könnten zu einem neuen therapeutischen Ansatz für das Patientenmanagement führen.

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