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17/04/2019

Das Institut Curie und Pierre Fabre stärken ihre Partnerschaft im Bereich der Immuno-Onkologie

PARIS & CASTRES, Frankreich – Aufbauend auf dem Erfolg ihrer ersten Vereinbarung aus dem Jahr 2017 erneuern das Institut Curie und das Pierre Fabre Research Institute (IRPF) ihre Partnerschaft zur Identifizierung neuer therapeutischer Strategien im Bereich der Immuno-Onkologie. Die beiden Partner wollen neue molekulare Targets erforschen, die die Immunität bei der Kontrolle der Krebsentstehung mit Hilfe von Modellen, die vom Institut Curie in Zusammenarbeit mit dem IRPF auf der Basis menschlicher Tumorzellen entwickelt wurden, anpassen können.

Um auf dem Erfolg unserer im Jahr 2017 mit dem Forschungsinstitut Pierre Fabre initiierten Partnerschaft aufzubauen, werden wir ein neues gemeinsames Projekt starten, um das Immunumfeld von Tumoren zu verstehen und es besser zur Bekämpfung von Krebs zu nutzen. Wir wollen hierfür ein zweites Team aus der Forschungsstelle U932 des Institut Curie einbeziehen und uns auf eine detaillierte Analyse eines neuen, innovativen Ziels mit Hilfe von Modellen menschlicher Zellen konzentrieren, die speziell für die immuno-onkologische Forschung entwickelt wurden. Durch diese Kooperation wollen wir einen konkreten Beitrag zur Entwicklung eines neuen Therapieziels für die immuntherapeutische Behandlung von Krebspatienten leisten, erklärte Sebastian Amigorena, Leiter des Zentrums für Krebsimmuntherapie am Institut Curie und Direktor der Forschungsstelle Immunität und Krebs (U932 Institut Curie / Inserm / Universität Paris Descartes). 


Die Expertise von Pierre Fabre in der Onkologie basiert auf 35 Jahren Erfahrung in der Erforschung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung neuer Medikamente. Die Stärkung unserer strategischen Partnerschaft mit dem Institut Curie steht im Einklang mit unserem Engagement, transformative Therapien für Krebspatienten anzubieten. Sie vereint die außergewöhnliche immuno-onkologische Expertise der Onkologen und Biologen des Institut Curie mit der Fähigkeit unserer Forschungs- und Entwicklungsteams, schnell Kandidaten für Krebsmedikamente für ein neues therapeutisches Ziel zu entwickeln, so Eric Chetaille (MD), Leiter der Abteilung Onkologie-Innovation bei Pierre Fabre.


Wir freuen uns sehr, dass die 2017 initiierte Partnerschaft mit den Teams von Pierre Fabre so erfolgreich ist und noch 18 Monate andauern wird. Sie ist ein Musterbeispiel für den unschätzbaren Wert von offenem Dialog zwischen akademischer und industrieller Forschung. Unternehmen wie Pierre Fabre haben dies längst verstanden und nutzen die Chancen, sich für Innovationen auf dem hart umkämpften Markt der Immuno-Onkologie einzusetzen, so Amaury Martin, Leiter Technologietransfer & Industriepartnerschaft am Institut Curie und Leiter des Institut Carnot Curie Cancer.