Onkologie

UNSER ENGAGEMENT IM KAMPF GEGEN KREBS

50 % unseres pharmazeutischen Forschungs- und Entwicklungsbudgets kommt der Krebsforschung zugute.

Es ist für uns sehr wichtig, an einem Onkologie-Exzellenzzentrum beteiligt zu sein (oberste Priorität der Gruppe im Bereich Medizin), das alle Akteure im Kampf gegen Krebs an einem einzelnen Standort vereint..

Wir haben das Oncopole-Projekt von Anfang an unterstützt und dort im Jahr 2010 die zentralen Einheiten unserer Forschungsabteilung etabliert (rund 500 Mitarbeiter). Das Centre de Recherche en Oncologie Expérimentale (CROE) [Forschungszentrum für experimentelle Onkologie] in Toulouse arbeitet an zielgerichteten Therapien auf dem Gebiet der Krebsforschung und Chemoresistenz (solide Tumore und Onko-/Hämatologie). Das CROE befindet sich auf dem Oncopole-Campus, der öffentliche und private Forschungseinrichtungen, Krankenhausfachpersonal und Patienten beherbergt.

Oncopole wurde als nationales Exzellenzzentrum in der Krebsforschung anerkannt. Das Centre d’Immunologie Pierre Fabre (CIPF) [Pierre Fabre Zentrum für Immunologie] in Saint-Julien-en-Genevois spezialisiert sich auf die Erforschung von monoklonalen Antikörpern. Seit 2012 befindet sich dort eine Unité de Bio-Production des Anticorps (UBA) [Einheit zur biologischen Herstellung von Antikörpern].

EIN GLOBALER AKTEUR

Unsere Krebsmedikamente werden von Onkologen und Urologen auf der ganzen Welt eingesetzt. Pierre Fabre hat sich insbesondere bei der Entwicklung von Zytotoxika mit Wirkstoffen aus dem tropischen Immergrün und für seine innovative Erforschung von monoklonalen Antikörpern einen Namen gemacht.

ONKO-/HÄMATOLOGISCHE FORSCHUNG

Eine Priorität

Die Onko-/Hämatologie hat für Pierre Fabre vorrangige Bedeutung. So sind die Forschungs- und Entwicklungsprogramme in erster Linie auf zielgerichtete Therapien ausgerichtet. Unsere Teams auf dem Gebiet der Krebsforschung befinden sich an unseren Standorten in Saint-Julien-en-Genevois (Pierre Fabre Zentrum für Immunologie) und Toulouse (Pierre Fabre Forschungs- und Entwicklungszentrum). Unsere Arbeit deckt Bereiche mit hohen medizinischen Erwartungen ab: solide Tumore (Brust-, Lungen-, Darm-, Eierstock-, Blasen- und Kopf- und Halskrebs), flüssige Tumore (Leukämie, Myelom, Knochenmarktransplantation) und die Onko-/Dermatologie.

PIONIERE AUF DEM GEBIET DER ONKOLOGIE

30-jährige Zusammenarbeit mit dem staatlichen Forschungsinstitut CNRS

Die Onkologie ist Teil der Geschichte der Laboratoires Pierre Fabre. Bei der Entwicklung von Navelbine® haben die Forscher von Pierre Fabre insbesondere mit Prof. Potier des französischen staatlichen Forschungsinstituts (CNRS) zusammengearbeitet, nachdem dieser im Jahr 1978 das entsprechende Patent angemeldet hatte. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit war die Kommerzialisierung des Arzneimittels ab 1989 in Westeuropa und den USA.

Im Jahr 1987 traten die Teams von Pierre Fabre an das Forschungsteam des CNRS unter Leitung von Prof. Jacquesy heran und begründeten eine gänzlich neue chemische Methode: Dabei wandten sie die Grundlagenarbeit des Nobelpreisträgers Georges Olah (1934) auf dem Gebiet der supersauren Medien, die millionenfach saurer als reine Schwefelsäure sind, auf die medizinische Chemie an. Aus dieser Zusammenarbeit entstand JAVLOR®, das erste Vinca-Alkaloid-Derivat, das je mithilfe von chemischen Methoden in einem supersauren Medium gewonnen wurde.

Pierre Fabre sind weitere wichtige Fortschritte zu verdanken:

  • Entdeckung und Vermarktung von Chemotherapie-Produkten, die Wirkstoffe aus Pflanzenextrakten enthalten;
  • Entwicklung der oralen Chemotherapie, mit der die Behandlung sowohl für Patienten als auch das Pflegepersonal angenehmer wird;
  • Behandlung von Krankheiten, für die praktisch keine Lösungen existierten, wie zum Beispiel die adjuvante Behandlung von nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen, die Behandlung nach platinhaltiger Therapie von Blasenkarzinomen oder intravenöse Darreichungsformen für den Einsatz vor einer Knochenmarktransplantation (insbesondere bei Kindern).

WELTWEITE NIEDERLASSUNGEN

90 % des Umsatzes werden außerhalb von Frankreich erzielt

Die Onko-/Hämatologieabteilung von Pierre Fabre übernimmt die weltweite Vermarktung ihres Arzneimittelportfolios. Wir sind in allen europäischen Ländern, den USA, Japan und den wichtigsten Schwellenländern, darunter Brasilien, China, Russland, Indien, Süd- und Nordafrika, vertreten. 90 % des Umsatzes werden außerhalb von Frankreich erzielt. Rund 400 Mitarbeiter arbeiten in mehr als 25 Niederlassungen auf der ganzen Welt. Dank unserer vertrauensvollen Beziehung zur medizinischen Welt, die wir im Laufe der Jahre aufbauen konnten, und auf Basis unseres wissenschaftlichen, klinischen und therapeutischen Know-hows sowie unseres Fertigungswissens sind wir im Kampf gegen Krebs europaweit führend.

Unsere beiden Produktionsstätten verfügen über Zertifizierungen der US-amerikanischen, europäischen und japanischen Gesundheitsbehörden (FDA, EMA, PMDA). Sie führen alle Produktionsschritte bei der Herstellung von NAVELBINE® (Vinorelbin) und JAVLOR® (Vinflunin) durch. Ein Standort für Rohstoffe befindet sich in Gaillac (Tarn) und ein weiterer Standort für pharmazeutische Formulierungen und Verpackungen in Pau (Pyrénées-Atlantiques).

EINE AKTIVE PARTNERSCHAFTSPOLITIK

Wir entwickeln ein Kooperationsnetzwerk mit:

  • Biotech-Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen, einschließlich dem europäischen Forschungszentrum für Hauterkrankungen in Toulouse, das innovative Hautforschungsprogramme im Bereich Zellbiologie und Bio-Metrologie durchführt, der gemeinsamen Dienstleistungs- und Forschungseinheit des Pierre Fabre Forschungsinstituts und des französischen staatlichen Forschungsinstituts CNRS auf dem Gebiet der epigenetischen Regulation,
  • internationalen Pharmaunternehmen, wie z. B. Cypress Bioscience, Forest Pharmaceuticals, Inc., Merck & Co oder Abbott, zwecks Weiterentwicklung von Produkten aus unserer Forschung und weltweiter Vermarktung durch diese Unternehmen,
  • medizinischem Personal, einschließlich einer französischen Vereinigung von Gesundheitspersonal, die das Callcenter Persolien zur Verlaufskontrolle von Patienten eingerichtet hat, die eine orale Chemotherapie erhalten.