Geschichte

Seit ihrer Gründung Anfang der 1960er-Jahre durch Pierre Fabre, einen Apotheker aus Castres (Tarn, Frankreich), konzentrieren sich die Laboratoires Pierre Fabre seit mehr als 50 Jahren auf drei komplementäre Tätigkeiten: verschreibungspflichtige Medikamente, Gesundheitsvorsorge und Dermokosmetik.

Ein Buch über die Geschichte der Gruppe

Am 31. Oktober 2014 erschien im Verlag Éditions Privat das Buch „Histoire des Laboratoires Pierre Fabre“ (Geschichte der Laboratoires Pierre Fabre) von Hervé Penan, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Toulouse-Capitole.

Diese wissenschaftliche Arbeit mit dem Untertitel „Innovationen von der Gesundheit zur Schönheit“ entführt den Leser auf eine Entdeckungsreise der Ereignisse aus sechs Jahrzehnten, die zur Gründung der Pierre Fabre Gruppe geführt haben. Das Buch ist in fünf chronologische Kapitel von den 1950er- bis zu den 2010er-Jahren gegliedert. Jedes Kapitel ist mit entsprechendem Bildmaterial unterlegt.

Ein Buch zum Lesen und Teilen, mit dem wir unsere Geschichte in Erinnerung bewahren können und das uns die Besonderheiten und Werte unserer Gruppe erläutert und entdecken lässt.

Die englische Ausgabe ist seit Juli 2015 erhältlich.

pages_livre_histoire_pf.jpg

 

 

WICHTIGE EREIGNISSE

  • 1951: Erwerb der Apotheke von Pierre Fabre, Place Jean Jaurès in Castres (Tarn)
  • 1959: Einführung von Phlebotril, einem aus dem Mäusedorn-Wurzelstock (Ruscus aculeatus) gewonnenen Venentherapeutikum
  • 1962: Konstituierende Generalversammlung der Laboratoires Pierre Fabre
  • 1965: Aufnahme des Dermokosmetik-Geschäfts
  • 1968: Einweihung des ersten Forschungszentrums
  • 1970: Eröffnung der ersten Niederlassung in Spanien
  • 1974: Erwerb des Hydrotherapie-Zentrums in Avène-les-Bains (Hérault)
  • 1989: Einführung des Krebsmedikaments Navelbine
  • 1990: Einführung der Marke Avène Thermalwasser
  • 1999: Gründung der als gemeinnützig anerkannten Pierre Fabre Stiftung
  • 2005: Öffnung der Mitarbeiterbeteiligung
  • 2010: Eröffnung des F&E-Zentrums auf dem Oncopole-Campus in Toulouse

1950/1960

  • 1951: Erwerb der Apotheke von Pierre Fabre, Place Jean Jaurès in Castres (Tarn)
  • 1959: Einführung von Phlebotril, einem aus dem Mäusedorn-Wurzelstock (Ruscus aculeatus) gewonnenen Venentherapeutikum

1960/1970

  • 1961: Der Erfolg von Phlebotril veranlasst Pierre Fabre zur Gründung seiner Laboratoires
  • 1962: Konstituierende Generalversammlung der Laboratoires Pierre Fabre
  • 1963: Übernahme der Laboratoires Inava (Mund- und Zahnpflege und Pflegeprodukte)
  • 1965: Übernahme der Marke Klorane: Aufnahme des Dermokosmetik-Geschäfts
  • 1968: Gründung des ersten Pierre Fabre Forschungszentrums in Péraudel (Castres)
  • 1969: Übernahme der Marke Ducray
  • 1969: Eröffnung der ersten Produktionseinheit in Soual (neues Castres)

Das Unternehmen stützte sich bereits auf dieselben Stärken wie heute: komplementäre Tätigkeiten, nachhaltige F&E-Investitionen, Produktsicherheit und Produkteffizienz durch die Steuerung des Produktlebenszyklus.

1970/1980

  • 1970: Eröffnung der ersten internationalen Niederlassung in Spanien
  • 1973: Eröffnung von Tochtergesellschaften in Italien und der Schweiz
  • 1974: Erwerb des Hydrotherapie-Zentrums in Avène-les-Bains (Hérault)
  • 1974: Erstes Vertriebszentrum in Muret (in der Nähe von Toulouse)
  • 1976: Errichtung einer Pflanzenextraktions- und Feinchemikalienanlage (Tarn) zur Herstellung pharmazeutischer und dermokosmetischer Wirkstoffe
  • 1978: Einführung der Marke Galénic
  • 1979: Übernahme der Marke René Furterer
  • 1979: Gründung eines Joint Ventures in Japan mit Shiseido

1980/1990

  • 1980: Eröffnung einer Niederlassung in Griechenland
  • 1982: Einführung von Permixon® (Behandlung der benigen Prostatahyperplasie)
  • 1982: Einführung der Marke A-Derma
  • 1985: Erster Rahmenvertrag mit dem CNRS
  • 1986: Gründung von Pierre Fabre Japan
  • 1987: Eröffnung eines dermokosmetischen Forschungszentrums in Vigoulet (Toulouse) und eines Hautkulturzentrums (Toulouse)
  • 1988: Eröffnung einer Niederlassung in Portugal
  • 1988: Einführung der Marke Plantes et Medecines (die später zu Naturactive wird)
  • 1989: Übernahme der Robapharm Laboratories (Schweiz)
  • 1989: Gründung von Pierre Fabre Onkologie und Einführung von Navelbine®

1990/2000

  • 1990: Einführung der Marke Avène Thermalwasser
  • 1990: Eröffnung des Forschungszentrums für Immunologie in Saint-Julien-en-Genevois
  • 1991: Eröffnung der Produktionsstätte in Pau (für sterile injizierbare Arzneimittel)
  • 1992: Eröffnung der Produktionsstätte in Gien (verschreibungspflichtige Produkte)
  • 1992: Einführung von Nicopatch® (zur Rauchentwöhnung)
  • 1994: Gründung des Institut Klorane
  • 1995: Zulassung von Navelbine® durch die US-Gesundheitsbehörden
  • 1997: Einführung von Ixel® (depressive Störungen)
  • 1999: Die Pierre Fabre Stiftung wird als gemeinnützig anerkannt

2000/2012

  • 2001: Gründung von Orfagen (seltene Krankheiten)
  • 2001: Gründung des Ozeanographischen Forschungszentrums in Banyuls-sur-Mer (Gemeinschaftsprojekt mit den Laboratoires Arago und dem CNRS)
  • 2001: Eröffnung des botanischen Konservatoriums in Soual
  • 2002: Erwerb der Genesis Laboratories (Glytone® Marke) in den USA
  • 2005: Öffnung des Unternehmenskapitals für Angestellte
  • 2006: Erwerb der Darrow Laboratories und der Marke Darrow in Brasilien
  • 2007: Einführung von Xelevia® (Diabetes) zur gemeinsamen Vermarktung mit Merck Sharp & Dohme-Chibret
  • 2008: Vereinbarungen mit Forest zur Entwicklung und Vermarktung von Levomilnacipran in Nordamerika, einem Molekül aus der Pierre Fabre Forschung zur Behandlung von Depressionen
  • 2008: DEFI-Technologie, ein patentiertes Verpackungssystem, das die völlige Sterilität des Produktes während des gesamten Einsatzes gewährleistet
  • 2009: Vertriebszulassung für Javlor® bei der Behandlung von Blasenkrebs
  • 2009: Wissenschaftliche Zusammenarbeit mit der Universität Bordeaux und dem Universitätsklinikum Bordeaux zur Entwicklung eines Moleküls für die Behandlung von Hämangiomen bei Kindern
  • 2010: Vereinbarung mit den Abbott Laboratories für die Entwicklung und Vermarktung eines monoklonalen Antikörpers
  • 2010: Eröffnung eines F&E-Zentrums auf dem Oncopole-Campus in Toulouse
  • 2012: Bau einer Biotech-Anlage für Antikörper (Herstellung von Klinikchargen) im Forschungszentrum in Saint-Julien-en-Genevois
  • 2012: Erweiterung der Produktionsstätte in Soual und Eröffnung einer Produktionseinheit für sterile Kosmetik